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Dies & Das

Die stillen Helden

Über die unsichtbaren Helden

Ich finde Drake doof. Kennste? Seine Stimme klingt so, als würde er jeden Augenblick anfangen, zu weinen und in tiefe, für immer andauernde, Depressionen verfallen. Ich werde oft selber ganz traurig, wenn ich ihn anhören muss. Es ist einfach so ein Gefühl. Wenn ich sein Video zu „God´s Plan“ anschaue, wird mir ganz anders. Schön, wenn jemand Geld verschenkt, aber so? Das hat für mich ein ganz komisches Geschmäckle.

Akon- der Held, den niemand kennt

Unweigerlich denke ich an Akon, den niemand kennt, der aber mit seinen Solaranlagen 600 Millionen Afrikaner mit Strom versorgt hat. Schlimm, dass man in unserer Gesellschaft nur gesehen wird, wenn man ordentlich Wind macht. „Tu Gutes und sprich darüber“ raten die Consulting- Gurus. Rate mal. Mach ich nicht. Und wenn doch, dann heimlich oder klein. Ich möchte keinen Applaus, sondern, dass es möglichst allen gut geht. Wenn ich etwas dazu beitragen kann, mache ich es gerne.

 

Helden sind überall

Jetzt aufgepasst: Es gibt Menschen, die ständig nur damit beschäftigt sind, alles für andere zu tun. Sie helfen über die Straße, setzen sich ehrenamtlich ein, pflegen andere, lächeln immer, auch wenn es innendrin ganz düster aussieht, engagieren sich für die Umwelt… Und wir stehen nur achselzuckend daneben und beschimpfen den armen Tropf, der uns aus Versehen, die Vorfahrt genommen hat. Mütter, die Kinder groß gezogen haben, die jetzt im Ausland leben.. und Mama sitz alleine im Altersheim und keiner besucht sie. Nur der Pfleger, der eigentlich pro Besuch nur 15 Minuten Zeit hat, sich trotzdem aber immer eine halbe Stunde nimmt, um noch über dies und das zu sprechen.

Warum wird ein Held zum Held?

Oft frage ich mich, was diese besonderen Helden antreibt. Es muss doch eine innere Zufriedenheit erzeugen, für andere da zu sein und zu helfen. Das allein muss Applaus genug sein und nicht die Anerkennung wiederum anderen dafür, dass man Mitgeschöpfen hilft. Oder bin ich auf dem Holzweg? Ich weiß, das Ich gibt’s nur im Erkennen und spiegeln des anderen und ich definiere mich in Beziehung zu anderen, ja. Aber … ich weiß auch nicht.

Drake möchte, das man ihm auf dem Handy anruft

Drake ist einfach komisch. Vielleicht ist es auch einfach der Neid, der mich zerfrisst, weil Drake mir noch kein Geld geschenkt hat. Wahrscheinlich wird er es auch nie. Irgendwie tut er mir auch leid. Hat Rihanna ihn nicht für Chris Brown verlassen?  Auf jeden Fall bin ich sicher, dass in jedem von uns der Gönner Drake steckt. Ob man es immer so zeigen muss- da bin ich unsicher. Bei einem bin ich sicher: Sei Drake. Und wenn du einen Drake auf der Straße siehst, winke freundlich und sei anerkennend.

 

 

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